Heim Söhne

Heim Söhne

Das Besteck von Heim Söhne vereint Tradition und Innovation auf perfekte Weise. Jedes Stück wird in der unternehmenseigenen Manufaktur handgefertigt; so entstehen mit echter Hingabe formschöne Produkte mit außergewöhnlich hoher Qualität. Heim Söhne setzt dazu auf eine Auswahl an vielen bunten Farben und das Material Acryl, das für eine angenehme Haptik und unverwechselbares Aussehen sorgt.

Heim Söhne – Qualität, Form und Tradition seit 1862

Die traditionelle Manufaktur Heim Söhne wurde bereits 1862 in Ober-Ramstadt von Georg Friedrich Heim gegründet. Damals noch eine Kammachermanufaktur, begründete Heim Söhne zugleich den industriellen Aufschwung in der Region. Mit Hilfe seiner Söhne Georg Friedrich und Karl stieg das Unternehmen Heim Söhne bis 1900 zur größten Schildpatt Verarbeitungsfabrik Europas auf und heimste mehrere Auszeichnungen für ihre Produkte ein, wie die Medaille d’Or von der Exposition d’Art Universelle in St. Petersburg (1901). Mit der Übernahme durch den Enkel Georg Friedrich im Jahre 1912 setzte ein Umdenken bei Heim Söhne ein. Die nun bereits in der 3. Generation geführte Manufaktur experimentierte fortan zum Schutz der Schildkröten mit neuen Materialen und wurde schließlich bei der Firma Röhm & Haas fündig. Das Unternehmen entwickelte gerade einen bruchfesten transparenten Kunststoff Namens Plexiglas, der durch seinen glasartigen Charakter in vielen Industriebranchen neue Akzente setzte und sich ähnlich gut wie Schildpatt bearbeiten ließ. Das war wichtig, denn Heim Söhne legt bis heute größten Wert auf Form, Design und eine liebevolle, sorgfältige Verarbeitung. Die Tochter von Georg Friedrich, Anna Elise Wührmann, übernahm den Betrieb nach seinem Tod im Jahre 1968. Heute wird Heim Söhne durch die Familie Huse bereits in der 5. und 6. Generation geführt.

Heim Söhne – Qualität, die man fühlen kann

Bekannt wurde das Unternehmen Heim Söhne vor allem mit ihrer formschönen und farbenfrohen Kollektion für den gedeckten Tisch, die durch eine lange handwerkliche Tradition geprägt ist. Die Herstellung aus Acryl verleiht den Produkten ihr unverwechselbares Aussehen und eine außergewöhnlich weiche Haptik. Egal ob Heim Söhne Eierlöffel oder Eierbecher, jedes Produkt von Heim Söhne wird in der ursprünglichen Fabrik in Ober-Ramstadt in traditioneller Handarbeit gefertigt. Dabei werden die so genannten Acryl-Rohlinge auf Heizplatten bei ca. 150 – 160°C erwärmt und zum Abkühlen von Hand in die jeweilige Holzform gelegt. Die Produkte haben dann bereits ihre schlichte, elegante Form, sind aber noch sehr scharfkantig. Deswegen werden die Haushaltswaren in Schleif- und Poliertrommeln weiterverarbeitet, die ihnen ihre einmalig weiche und sinnliche Oberfläche verleiht. Zu guter Letzt wird jedes Produkt noch einmal begutachtet, sortiert und von Hand verpackt.

Handwerkskunst mit über 150 Jahre Erfahrung – Heim Söhne

Der Anspruch an Qualität und Form sowie die Wahrung der Tradition leitet und motiviert die Manufaktur Heim Söhne. Und das schon seit über 150 Jahren. Eben dieser Anspruch und die alte Handwerkskunst sind durch keine computergesteuerte Maschine zu ersetzen und verleihen den Produkten ihre exklusive und außergewöhnliche Ausstrahlung. Schon immer legt Heim Söhne besonders großen Wert auf das Material, um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. War dies früher noch Schildpatt, ist es seit den 1940er Jahren vornehmlich Polymethylmethacrylat, kurz PMMA oder auch Acrylglas. PMMA ist ungiftig, witterungsbeständig, leicht und bietet ideale Verarbeitungseigenschaften. Es lässt sich ab 100°C leicht verformen und behält nach dem Abkühlen seine schlagfeste, elastische Form. Neben seinen ständigen Produkten für den gedeckten Tisch, produziert Heim Söhne auch Aufsteller und Ständer für Präsentationszwecke und Maßanfertigungen nach Kundenwunsch.