Royal Copenhagen

Royal Copenhagen

Royal Copenhagen ist eine dänische Porzellanmanufaktur, die auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken kann. Das Geschirr von Royal Copenhagen überzeugt durch einzigartige Handwerkskunst und außergewöhnliche, handgemalte Verzierungen.

  • Filtern / Sortieren

Royal Copenhagen – seit 1775 mit Leidenschaft für Blau

Royal Copenhagen kann als Porzellanmanufaktur auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblicken. Der Herstellungsprozess der verschiedenen Geschirrelemente ist bis heute vielstufig und hochentwickelt. Bevor zum Beispiel eine Teekanne oder ein Teller in den Handel kommen, gehen sie durch mehr als 30 Paar Hände. So werden sie zu dem einzigartigen Kunstwerk, das sie sind. Die Produktentwicklung beginnt mit einem Gedanken, der zu Papier gebracht bzw. am Computer in ein 3D-Modell umgesetzt wird. In einem handwerklichen Designprozess entsteht dann das erste richtige Modell, auf dessen Basis das spätere Geschirr produziert wird. Das flüssige Porzellan wird in Form gegossen und vor dem Brennen gegebenenfalls mit filigranen Details, wie den markanten Rillen bei den gerippten Geschirrserien, versehen. Nach dem ersten Brennvorgang werden die Tassen und Teller mit den feinen Verzierungen bemalt, die anschließend in das Material gebrannt werden. Diese Unterglasurtechnik macht das Porzellan besonders robust und die verwendeten Farben spülmaschinenfest. Die Entwicklung eines neuen Designs mag nur wenige Monate dauern, ist aber das Ergebnis eines über 240 Jahre andauernden Prozesses der Handwerkskunst im Hause Royal Copenhagen. Deshalb kauft man nicht nur eine Tasse oder einen Teller von Royal Copenhagen, sondern immer auch ein Stück dänischer Geschichte, Handwerk und Design.

Die Geschichte von Royal Copenhagen

Royal Copenhagen wurde 1775 unter dem Protektorat der verwitweten Königin Juliane Marie und ihrem Sohn vom Apotheker Frantz Heinrich Müller gegründet. Das Unternehmen ist das Ergebnis seiner Experimente mit hartem Feldspatporzellan, das auf Quarz, Kaolin und Feldspat basierte. Juliane Marie unterstützte die Forschung im Bereich der Naturwissenschaften und hatte großes Interesse an Mineralogie, so dass sie sich gerne an der Unternehmung von Frantz Heinrich Müller beteiligte, die später unter dem Namen Den Kongelige Porcelainsfabrik (auf Deutsch: Königliche Porzellanfabrik) bekannt wurde. Von Beginn an bestand sie darauf, die Produkte mit einem einzigartigen Stempel zu versehen, der ihre Echtheit garantiert. Dieser wurde mit der Zeit zu einem Symbol für ausgezeichnetes Handwerk und dänische Porzellankunst. Diese so entstandene Handelsmarke hat sich mit der Zeit häufig verändert und gibt heute Aufschluss darüber, in welcher Zeit ein bestimmtes Stück hergestellt worden ist. Auch wenn sich der Stempel laufend verändert hat, ist das Element der drei Wellenlinien stets gleich geblieben. Sie symbolisieren die drei wichtigsten dänischen Meerengen Oresund, Großer Belt und Kleiner Belt und zeigen die starke Verbundenheit von Royal Copenhagen mit seinem Ursprungsland, die es bis heute nicht verloren hat.

Royal Copenhagen – aufwändige Blaumalereien auf hochwertigem Porzellan

Betrachtet man die Klassiker des Royal Copenhagen Sortiments, erkennt man schnell die Vorliebe für filigrane Malereien und kräftige Blautöne. Blau steht für Treue und ist gleichzeitig mystisch und geheimnisvoll. Blau hat viele Facetten: Die reinste und ehrlichste Nuance, Ultramarine-Blau, verwendet Royal Copenhagen für seine klassische Geschirrserie Blau gerippt (Blue fluted). Der charakteristische Blauton entsteht durch ein spezielles Kobalt Zink-Silikat, das Royal Copenhagen in seiner Anfangsphase vom Norwegischen Blaafarveværket, der Blaufarbenwerk in Modum, bezog. Die Porzellanmalerei mit blauer Farbe ist eine Kunst für sich und die Ausbildung dauert 4 Jahre. Es verlangt enorme Genauigkeit und hohe Konzentration, die filigranen Muster von Hand auf das weiße Porzellan aufzutragen. Auch wenn die Dekore auf den ersten Blick alle identisch erscheinen, sind bei näherem Hinsehen feine Unterschiede erkennbar. Jeder Maler von Royal Copenhagen würde seine Malereien und die seiner Kollegen wie eine eigene Handschrift erkennen und voneinander unterscheiden können.