Cylinda-line

Stelton Cylinda-line

Damals seiner Zeit voraus, ist die Stelton Cylinda-line heute ein absoluter Designklassiker. Die zeitlose Serie aus Edelstahl wurde vom renommierten Designer Arne Jacobsen für Stelton entworfen und besticht durch ihre schlichten, zylindrischen Formen. Die Edelstahlkörper und eigens entwickelten Kunststoffgriffe überdauern jeden kurzlebigen Trend und haben die Stelton Cylinda-line zu ihrer Berühmtheit verholfen.

Stelton Cylinda-line – die Design-Klassiker für den Kaffeetisch

Bevor die berühmte Stelton Cylinda-line von Arne Jacobsen entstand, brauchte es einige Anläufe von seinem Stiefsohn Peter Holmblad, ihn zu überzeugen. Holmblad war zu diesem Zeitpunkt bereits für Stelton tätig und wünschte sich, dass Arne Jacobsen etwas für Stelton entwirft. Den Ausschlag gaben dann Entwürfe zu einer Serie aus Edelstahl von Holmblad, die Jacobsen als „hoffnungslos“ bezeichnete. Und so machte er eigene Entwürfe und die Stelton Cylinda-line wurde geboren. 

Stelton Cylinda-line – ein Tee- und Kaffeeservice aus Edelstahl

Der Ursprüngliche Gedanken hinter der Stelton Cylinda-line war, ein Tee- und Kaffeeservice sowie Baraccessoires komplett aus Edelstahl zu produzieren. Bezeichnend für die Stelton Cylinda-line sind die schlichten, zylindrischen Formen und die eigens kreierten Kunststoffgriffe. Wie immer seiner Zeit voraus, wurden die Teile nicht wie damals üblich aus poliertem, sondern aus gebürstetem Edelstahl hergestellt. Zur Serie gehören eine Kaffee- und eine Teekanne mit tiefangesetztem Ausgießer, so wie ein schlichtes Set aus Salz- und Pfefferstreuer. Das Kaffeeservice wird ergänzt durch eine Zuckerschale und ein Sahnekännchen, die –typisch für die Stelton Cylinda-line – ebenfalls eine schlichte, zylindrische Form haben. Weitere Baraccessoires, wie Glasuntersetzer und ein Aschenbecher gehören dazu und die Serie wird durch ein Tablett mit zwei praktischen Tragegriffen abgerundet.

Arne Jacobsen, der Kopf hinter der Stelton Cylinda-line

Arne Jacobsen wurde 1902 geboren und war einer der größten Architekten und Designer seiner Zeit. Häufig war er seiner Zeit etwas voraus, weswegen er gelegentlich Kritik einstecken musste. Er absolvierte eine praktische, sowie eine künstlerische Ausbildung, was ihm in seiner späteren Laufbahn viele Türen öffnete. So entwarf er später als Architekt nicht nur die Gebäude, sondern auch gleichzeitig die Innenausstattung. Bei seinem größten Projekt, dem Royal Hotel der Fluglinie SAS, entwarf er sogar Weingläser und Teelöffel selbst. Als zwei seiner herausragendsten Werke sind der Stuhl Myren (Ameise) und der Sessel Svanen (Schwan), der zu den meistkopiertesten Sesseln der Möbelgeschichte zählt, zu nennen. Über die gesamte Zeit haben seine zeitlosen und außergewöhnlichen Designs nie ihre Magie verloren.